Völler haderte mit seinem Amt – Klopp half zur Klarheit

Das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft hat tiefe Narben hinterlassen. Auch bei Rudi Völler, dem Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes. Der ehemalige Stürmer rang nach dem enttäuschenden Turnier ernsthaft mit sich selbst, ob er seine Position noch ausfüllen möchte.
Völler hatte sich vertraglich bis zum Jahr 2028 an den DFB gebunden. Doch die Zweifel an seiner Weitermacher waren nach dem Scheitern in der Gruppenphase erheblich. Der 58-Jährige musste sich grundsätzlichen Fragen zu seiner Zukunft im Verband stellen.
Eine entscheidende Rolle bei der Neuorientierung spielte ein Austausch mit Jürgen Klopp. Das Gespräch mit dem renommierten Trainer half Völler offenbar dabei, wieder Klarheit zu gewinnen und seine Zweifel zu überwinden. Nach diesem Gedankenaustausch setzte sich der Sportdirektor mit seinem Auftrag erneut auseinander.
Quelle: www.spiegel.de