Kritik aus den eigenen Reihen: Wenger und Grafström stellen sich gegen Infantino

Der Unmut innerhalb der FIFA wächst. Nachdem bereits Carlos Codeiro, der leitende Berater von Präsident Gianni Infantino, sein Unverständnis über einen Alleingang des Funktionärs äußerte, folgen nun weitere hochrangige Vertreter des Weltverbandes mit ihrer Kritik.
Arsène Wenger, der als FIFA-Direktor tätig ist, und Generalsekretär Matthias Grafström haben sich nun erstmals öffentlich zu den umstrittenen Maßnahmen Infantinos geäußert. Damit deutet sich eine wachsende Spaltung in der Führungsetage des Weltfußballverbandes an.
Die wiederholte Kritik aus dem engsten Kreis um Infantino signalisiert tiefe Unstimmigkeiten über die politische Ausrichtung und Entscheidungsfindung innerhalb der Vereinten Nationen des Fußballs. Während die genaue Natur des Konfliktes unklar bleibt, zeigt sich: Der FIFA-Präsident verliert Rückhalt bei seinen vertrauten Mitarbeitern.
Quelle: www.sportschau.de