Tebas attackiert Infantino: Spanischer Ligaboss fordert Fifa-Präsidenten zum Rücktritt auf

Die Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino verschärft sich zusehends. Nachdem der umstrittene Investorenplan für die Weltmeisterschaft gescheitert ist, mehren sich die Stimmen, die einen Wechsel in der Führungsetage des Weltverbandes fordern.
Javier Tebas, der mächtige Chef der spanischen La Liga, zählt zu den prominentesten Kritikern. Der Funktionär verlangt eine Neuaufstellung der Fifa-Leitung und macht damit deutlich, dass das Vertrauen in die aktuelle Amtsführung aufgebraucht ist.
Tebas ist nicht allein mit seiner Position. Auch der Concacaf-Verband, der Kontinentalverband Nord- und Mittelamerikas sowie der Karibik, wirft Infantino mehrere gravierende Fehlentscheidungen vor. Der Vorwurf einer »Reihe von Fehltritten« wiegt schwer und signalisiert eine wachsende internationale Isolation des Fifa-Chefs.
Die Anschuldigung gegen Infantino häufen sich somit nicht nur inhaltlich, sondern auch geografisch und organisatorisch. Was zunächst als einzelne Kritik wirken könnte, entwickelt sich zu einer breiter werdenden Bewegung gegen die derzeitige Spitze des Weltfußball-Verbandes.
Quelle: www.spiegel.de