Völler zweifel nach WM-Desaster – Klopp half aus der Krise

Das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft hat tiefe Spuren hinterlassen – auch beim DFB-Sportdirektor. Rudi Völler rang nach dem Turnier sichtlich mit sich selbst und zweifelte ernsthaft daran, ob er seine Aufgaben im Verband weiterhin erfüllen könne. Ein Rücktritt vor Ablauf seines Vertrages stand im Raum.
Der einstige Weltmeister, der sein Amt bis 2028 ausüben soll, befand sich in einer schwierigen Lage. Die Enttäuschung über die frühe Ausscheidung war auch für ihn persönlich belastend. In dieser Phase der Unsicherheit und des Selbstzweifels kam es zu einem entscheidenden Gespräch mit Jürgen Klopp, das dem 61-Jährigen half, wieder Halt und Klarheit zu finden.
Das Gespräch mit dem prominenten Fußball-Experten offenbarte die Unterstützung im Verband und ermöglichte es Völler, seine innere Haltung zu stabilisieren. Damit konnte er die Krise überwinden und setzte ein Zeichen der Kontinuität in einem DFB, der nach dem Turnier-Debakel ohnehin unter Druck stand.
Quelle: www.spiegel.de